Auch dieses Objekt habe ich über Kleinanzeigen gefunden. In der Regel sind antike Brotschränke ungemein teuer, ob restauriert oder nicht.
Bei diesem Schrank stimmte zumindest der Preis aber aus den Bildern war der Zustand nicht zu erkennen. Also habe ich einen Besichtigungstermin vereinbart und mir das Teil angesehen.
Er war schon in einem bemitleidenswerten Zustand. Der Schrank hat recht lange im Freien gestanden, so sah das Holz auch aus. Ausgebleicht und faserig aber zumindest war der Brotschrank pulvertrocken.
Nach dem Auseinandernehmen des Schrankes offenbahrten sich die versteckten Probleme. Schlechte Laufleisten für die Schubladen und eine ziemlich verzogene Tür waren die größten Probleme. Und wie mann/frau sieht war das Innenleben auch nicht sonderlich einladend.
Nach dem Schleifen, erst mit dem Schwingschleifer und dann wie bei mir üblich von Hand, zeigt der Brotschrank seine Qualität.
Die originalen Türscharniere habe ich mal wieder mit Stahlwolle fein säuberlich abgerieben und danach mit Hammerit-Schwarz lackiert.
Der Brotschrank ist fertig gebürstet, gewachst und poliert. Die neuen Beschläge passen hervorragend zu den alten Türscharnieren und der Brotschrank steht nun wieder in voller Pracht da.
Auch hier gilt: Viel viel Arbeit an dem Möbel aber wenn es dann so da steht erfüllt es einen mit Stolz und Genugtuung